Zahnstein bei Kindern verhindern

Zahnstein bei KindernZahnstein bei Kindern  ist eine unangenehme Sache und gehört zu den häufigsten Veränderungen, die sich an den Zähnen  unserer Kinder finden lassen. Erfahren Sie nun alles über Zahnstein bei Kindern  von den Ursachen  über die Prävention bis zum selbstständigen entfernen von Zahnstein.

Was ist Zahnstein bei Kindern?

Bevor Sie erfahren wie Zahnstein bei Kinder entsteht, befassen wir uns mit der Frage: Was ist Zahnstein? Als  Zahnstein wird der mineralisierten, gehärtete Zahnbelag  bezeichnet. Dieser Belag kann verschiedene Farben haben, wie beispielsweise weiß, gelb, braun oder schwarz und sich oberhalb oder unterhalb des Zahnfleischsaumes bilden.


Wie häufig ist Zahnstein bei Kindern?


Ungefähr 80 % der  europäischen Bevölkerung leidet unter Zahnstein. Zahnstein bei Kindern ist nicht ganz so häufig. Etwa 40% der Kinder leiden unter Zahnstein. 

Was macht Zahnstein bei Kindern so gefährlich?

Zahnstein bei handelt es sich keinesfalls um ein rein kosmetisches Problem, obwohl seine Entstehung nicht zwingend pathologisch ist. Zahnstein weist jedoch eine raue Oberfläche auf, die  Ansammlungen  von Bakterien begünstigt. Dies wiederum erleichtert das Entstehen einer Zahnfleischentzündung und einer Parodontitis.

Welche Arten von Zahnstein gibt es?

Generell wird unterschieden zwischen sogenanntem supragingivalen und subgingivalem Zahnstein. Supragingivaler Zahnstein entsteht meist in der Nähe des Saumes des Zahnfleisches und an Stellen, die schwierig mit der Zahnbürste zu reinigen sind. Dies trifft vor allem für die Zähne im vorderen Bereich zu an deren Innenseite sich besonders häufig Zahnstein bildet. 

Besonders häufig findet sich der Zahnstein an den Ausführungsgängen der Speicheldrüsen. Diese Art bildet sich besonders schnell. 

Subgingivaler Zahnstein findet sich innerhalb der Zahnfleischtaschen und bildet sich sehr langsam. Er verfärbt sich häufig schwarz und haftet ungemein fest an den  Zähnen. 

1.) Zahnbelag (Plaques)

Dieser findet sich oft im Bereich der Zahnhälse und der Zahnzwischenräume. Bevor sich die Plaques ausbilden entstehen Eiweißhäutchen (Pellikel) an die sich Bakterien, Nahrungsreste, Speichel und Polysaccharide anheften. Die daraus resultierenden Beläge können in den ersten Tagen noch entfernt werden, da sie wasserlöslich sind. Mit zunehmender Zeit wird das Entfernen jedoch immer schwieriger, da die Plaques verhärten und wasserunlöslich werden.

 

Dieser Zahnsteinbelag sollte auch entfernt werden, da unter seiner Oberfläche Vergärungsprozesse ablaufen, welche wiederum den Zahnschmelz (umgibt das Dentin) angreifen, da Säuren freigesetzt werden können. Dies kann in Mundgeruch und Karies münden. 

Zahnstein bei Kindern vorbeugen

Bei Kindern gilt zu beachten das häufiger und hoher Zuckerkonsum (dazu zählt auch Weißbrot) in Kombination mit seltener Mundpflege die Vermehrung der Bakterien im Mundraum fördert. Es entstehen erneut Plaques, jedoch sind die Bakterien ferner in der Lage die Zuckermoleküle in Säuren zu verarbeiten. Die gebildete Säure greift nun erneut das Dentin des Zahnes Ihres Kindes an. Dies kann schlimmstenfalls in Karies mit einem Loch im Zahn resultieren. 

Geben Sie ihren Kindern Zahnpasta die keine Fuloride enthalten und lehren Sie eine gute Putztechnik.
Achten Sie auf einen begrenzten Zuckerkonsum bei Ihrem Kind! Nicht nur Adipositas und Diabetes Typ 2 werden durch erhöhten Zuckerkonsum gefordert, sondern auch die Entstehung von Zahnstein und damit oft einhergehend Karies.

 

Deshalb ist es sehr wichtig, dass Sie Ihrem Kind nicht unbegrenzt Zucker geben. Höchsten  5 % der täglichen Energiezufuhr sollten mittels Süßigkeiten beziehungsweise Haushaltszucker gedeckt werden. Noch besser für Ihre Kinder ist es wenn sie gar keinen Industriezucker zu essen bekommen.
Sie sind sich unsicher, wie viel genau  5 % sind? Hierfür gibt es geschlechtsunabhängige Richtwerte an denen Sie sich orientieren können um Ihrem Kind das Naschen nicht gänzlich zu verbieten. Diese basieren auf dem Alter des Kindes. 

Der Zuckerkonsum muss reduziert werden
4 – 6 – jährige Kinder haben einen Höchstbedarf von 150 kcal, der durch Zucker gedeckt werden darf. 
7 – 10 – jährige liegen hingegen bei 180 kcal, während es bei den 11 – 12 – jährigen 220 kcal sind. Der gleiche Wert gilt auch für 13 – 14 – jährige (220 kcal). 
Sie sind sich unsicher, wie viel kacal ein Müsliriegel oder allgemein die Süßigkeit, die Sie ihrem Kind gegeben haben, hat? Es gibt für Sie verschiedene Möglichkeiten dies in Erfahrung zu zu bringen. Zum einen können Sie sich im Internet informieren. Zum anderen stehen die Energiewerte der Lebensmittel meist tabellarisch auf der Rückseite aufgedruckt. Ebenfalls gibt es Apps (z. B. YAZIO) in denen Sie einfach und bequem den Namen des Lebensmittels eingeben können und die Ihnen dann den Energiewert berechnet. 

Bringen Sie Ihrem Kind spielerisch den Umgang mit Süßigkeiten bei! Bewahren Sie die Süßigkeiten in einer Dose auf und legen Sie feste Zeiten fest, wann Ihr Kind sich etwas daraus nehmen darf. Achten Sie darauf das Ihr Kind nicht vor dem Fernseher oder vor dem Mittagessen nascht – dies verleitet eher dazu mehr zu naschen. Ihr Kind hatte schon etwas Süßes, jedoch ist sein Hunger nach Süßem noch nicht völlig gestillt? Bieten Sie ihm Obst an beispielsweise in Form eines Obstsalates als Nachtisch. 

Schauen Sie sich die Ernährungsgewohnheiten Ihres Kindes genauer an. Besonders wichtig bei der Entstehung von Zahnstein bei Kindern ist wie häufig Kinder Süßes essen. Am besten essen die Kinder die Süßigkeiten direkt nach den Hauptmahlzeiten und putzen sich dann die Zähne. Worauf besonders geachtet werden muss sind die sogenannten „versteckten Zucker“. Diese finden sich in Weißbrot, süßen Getränken, Ketchup, Senf, aber auch im Brotaufstrich. Stark zuckerhaltiges Essen besonders Honig, Kakao oder Nuss Nougat Creme wie Nutella sollten besonders reduziert werden. 

Um ohne schlechtes Gewissen zu naschen, greifen viele Eltern auch auf sogenannte „zahnfreundliche Süßigkeiten“ zurück. Sie erkennen diese an dem Logo (Zahnmännchen mit Schirm) und sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie Zuckeraustauschstoffe beinhalten, die (im Gegensatz zu herkömmlichen Süßigkeiten) im Mund keinerlei Säure ausbilden. Die Auswahl ist riesig. Von Schokolade bis Lollis finden Sie im Internet alles zuckerfrei. 

Präventiv hilft natürlich auch der Gang zum Zahnarzt um neben Zahnstein auch andere Erkrankungen festzustellen. Ab dem 30. Lebensmonat beginnt die zahnärztliche Frühuntersuchung.

Kann man Zahnstein bei Kindern selbst entfernen?

Sie möchten Ihrem Kind selbst helfen? Hierfür muss zunächst beachtet werden in welchem „Stadium“ sich der Zahnstein befindet. Weiche Plaques können selbst entfernt werden, indem kräftig geputzt wird. Um die Plaques zu erkennen, werden diese mit Färbetabletten angefärbt und so sichtbar gemacht. Diese Färbetabletten sollten jedoch nicht häufiger als einmal in zwei Wochen verwendet werden und sind für Kinder mit Iodallergie nicht geeignet. 

Liegt hartnäckiger Zahnstein (verkalkte Plaques) vor, können Sie versuchen mittels Zahnsteinkratzer den lästigen Belag zu entfernen. Sets hierfür können im Internet käuflich erworben werden. Um Verfärbungen zu lösen können Sie auch auf einen Zahnsteinradierer zurückgreifen. Dieser setzt sich zusammen aus Naturgummi und Karborund und kann den Belag abschleifen. 

Die Lösung für Zahnstein bei Kindern 

Zahnstein bei KindernZusätzlich gibt es Öle, welche aus den Kernen von Grapefruits bestehen und eine antibakterielle und zahnsteinlösende Wirkung haben sollen. Als Beispiel lässt sich „theranovis oral kids“ anführen. Diese Substanz lässt sich täglich morgens und abends entweder in den Mund sprühen oder als Gel auftragen. Nach zwei bis sechs Wochen hat sich der Zahnstein gelöst und der Mundgeruch zurückgebildet.

Die Öle wirken auch an Orten an denen die Zahnbürste nicht hinkommt und entfernen die zahnsteinbildenden Bakterien. Die Inhaltsstoffe sind ganz natürlich und setzen sich aus Kernen und Kräutern zusammen, die eine nachgewiesene antibakterielle Wirkung haben.

Die ätherischen Öle greifen auch nicht den Zahnschmelz an. Erworben werden kann theranovis online oder in Apotheken. Ein weiterer Vorteil von theranovis ist das es völlig nebenswirkungsfrei ist und auch problemlos von Ihrem Kind verschluckt werden kann ohne das Sie Sorgen haben müssen.

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